Portrait Renate Prinz

Renate Prinz

Rechtsanwältin
Partnerin

Renate Prinz berät umfassend im Bankaufsichtsrecht, Gesellschaftsrecht und M&A, in Compliance-Fragen sowie in sämtlichen Bereichen der Finanz- und Finanzdienstleistungsaufsicht – einschließlich der Regulierung von Wertpapierinstituten.

Renate war vor Ihrem Eintritt bei Annerton viele Jahre bei internationalen Kanzleien in den Bereichen Corporate, M&A und Financial Regulatory tätig. Renate berät Banken – sowohl im privaten als auch im öffentlichen Sektor, darunter Landesbanken und Anstalten des öffentlichen Rechts – sowie Finanzdienstleister und andere regulierte Unternehmen, etwa nach kWG, WpIG, ZAG oder MiCAR. Ihre Erfahrung umfasst insbesondere die Begleitung komplexer Transformationsprojekte und M&A-Transaktionen, die Beratung in Erlaubnis- und Inhaberkontrollverfahren vor BaFin und EZB, regulatorische Grundsatzfragen sowie Themen wie Brexit und Einlagensicherung.

Mandanten schätzen ihre Fähigkeit, regulatorische Anforderungen nicht nur als Compliance-Vorgabe, sondern als gestaltbares Element ihrer Geschäftsstrategie zu verstehen.

Renate veröffentlicht regelmäßig in der Fachliteratur zu aufsichtsrechtlichen und gesellschaftsrechtlichen Themen. Sie ist außerdem Autorin im Crypto-Assets Kommentar (Kalss / Krönke / Völkel) des Beck-Verlags zur MICA-Regulierung (Erlaubnisverfahren Kryptowertedienstleister).

Sie war 2023 und 2025 in der Kategorie Financial Regulatory für die Women in Business Law Awards nominiert; 2024 wurde sie zudem von Beyond Gender Agenda als ‚Woman of the Year‘ geehrt.

Vita

  • seit 02/2026: Partnerin, Annerton Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Frankfurt a. M.
  • 2019-2026: Partnerin im Bereich Bank- und Finanzaufsicht und Corporate, M&A, McDermott, Will & Schulte
  • 2012-2019: Managing Associate im Bereich Financial Regulatory und Corporate, M&A, Linklaters LLP, Düsseldorf / Frankfurt
  • 2010-2012: OLG Köln, Rechtsreferendariat (Stationen bei Linklaters LLP, Henkel AG & Co. KGaA, Bundeswirtschaftsministerium)
  • 2009-2010: Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Linklaters LLP, Corporate M&A (Düsseldorf / London)
  • 2004-2009: Westfälische Wilhelms Universität Münster, Studium der Rechtswissenschaften, Fachspezifische Fremdsprachenausbildung, Fachsprache Französisch

Kompetenzen

  • Bankaufsichtsrecht
  • Gesellschaftsrecht
  • M&A (private)
  • Regulatory Compliance und Governance
  • Regulierung Kryptowertedienstleister
  • Aufsicht über Wertpapierinstitute
  • Zahlungsdiensteaufsicht
  • Outsourcing / DORA

Publikationen

(Auszug)

  • Ausblick Finanzmarktregulierung; Interview mit Annette Messemer zu Aufsichtsräten im regulierten Sektor und Editorial, alles in: BOARD – Zeitschrift für Aufsichtsräte, Dezember 2025
  • DORA und NIS2 in der Praxis: Erste Erfahrungen, neue Aufsicht und offene Fragen im Finanzsektor, BKR – Zeitschrift für Bank- und Kapitalmarktrecht, Heft 11/2025 (Co-Autorin: Dr. Natallia Karniyevich).
  • EU-Spar- und Investitionsunion: Whatever it takes?, Versicherungsmonitor, 17. April 2025 (Co-Autor: Cornelius Hille).
  • Outlook on Financial Regulations and Supervisory Practice in Germany and the EU, Finextra, April 2025.
  • Kommentierung, in: Kalss / Krönke / Völkel, Crypto-Assets, C.H.BECK Verlag, 1. Aufl. 2025, Artt. 59 ff. (Erlaubnisverfahren und Verhaltenspflichten von Kryptowertedienstleistern)
  • DORA lässt Haftungsrisiken in der Finanzbranche steigen, Springer Professional, 19. Dezember 2024.
  • Stabilität durch Regulierung, Börsen-Zeitung, 15. Mai 2023.
  • EU schafft einheitliche Regelung für die Kryptoindustrie, FOCUS online (Gastbeitrag), 21. Juli 2022.
  • Schluss mit der Altherrenrunde im Hinterzimmer – Professionalisierung des Aufsichtsrats, Boardreport, April 2022.
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